Jahresrückblick und Statistik 2016 der Stadtbibliothek Husum (vom 15.02.2017)

 

 

Die Stadtbibliothek Husum war auch 2016 wieder ein sehr gut besuchter Treffpunkt vieler Menschen, ob zum Lernen, zum Lesen und natürlich auch zum Ausleihen aus dem vielseitigen Medienangebot. Es fällt auf, dass sich immer mehr Besucher für längere Zeit in den Räumlichkeiten der Bibliothek aufhalten. Die Arbeitstische, Sitzecken und die Zeitungs- und Zeitschriftenabteilung werden stets sehr gut frequentiert. Das kostenlose W-LAN-Angebot wird von vielen Nutzern sehr begrüßt, da so am eigenen mitgebrachten Laptop oder Tablet gearbeitet werden kann.

Insgesamt umfasst das Medienangebot der Stadtbibliothek ca. 49.500 Titel.

Davon sind rund 37.000 Printmedien und etwa 12.000 Non-Book-Medien.

Zu den Printmedien gehören Sachbücher und Romane sowie die Kinder- und Jugendliteratur, außerdem zählen Zeitschriften und Broschüren dazu. Insgesamt  erzielten die Printmedien eine Ausleihe von rund 155.000.

Zu den Non-Book-Medien gehören die Hörbücher, Musik-CDs, Filme und Spiele, die rund 123.000 Ausleihen verzeichneten.

Im Vergleich zum Vorjahr ist bei der Ausleihe konventioneller Medien ein leichter Rückgang zu verzeichnen, während die Ausleihe aus dem digitalen Angebot, der „Onleihe zwischen den Meeren“, mit  mehr als 15.000 Downloads von E-Books und E-Audio-Medien auf Computer, E-Book-Reader, Tablets und Smartphones konstant geblieben ist, so dass insgesamt 293.063 Ausleihen erreicht wurden.

 

Die Zahl der angemeldeten Leser im Berichtsraum ist im Vergleich zum Vorjahr mit 4709 Benutzern, die mindestens einmal im Jahr etwas ausliehen, annähernd gleich geblieben. 788 Personen meldeten sich neu in der Bibliothek an.

 

Besonders  stark gefragt waren im Bereich der Sachbücher Ratgebertitel zur Lebensgestaltung, zu gesunder Ernährung, aber auch zu gesellschaftspolitischen Themen, Beruf und Weiterbildung.

Besonders häufig ausgeliehen wurden die Bücher „Superfoods“ von Kathrin Sebastian, „Vegan for Starters“ von Attila Hildmann, „Die Macht der Geographie“ von Tim Marshall und „Die schwarze Macht“ von Christoph Reuter.

Schülerinnen und Schüler suchten nach breit gefächerten Referats- und Facharbeitsthemen, wie z. B. Interpretationshilfen, Ernährung oder einzelnen Geschichtsepochen.

 

Bestleiher“ bei den Romanen waren „Ein untadeliger Mann“ von Jane Gardam, „Auerhaus“ von Bov Bjerg und „Der Stift und das Papier“ von Hanns-Joseph Ortheil. Krimis und anspruchsvolle Gesellschaftsromane stehen hoch in der Lesergunst – und alle Titel, die es auf die Bestseller-Listen schaffen und dadurch im Gespräch sind.

Besonders beliebt bei den Kindern waren auch in diesem Jahr alle „StarWars“-Bücher, die Serie „LottaLeben“ von Alice Pantermüller und – nach Lesung mit  Charlotte Habersack während der Kinder- und Jugendbuchwochen - die „PippaPepperkorn“-Bücher.

 

Bei den Filmen hält der Serien-Trend weiterhin an: Besonders gefragt waren „Game of Thrones“, „Downton Abbey“ und „House of Cards“.

Kinder und Jugendliche griffen gerne zu Buchverfilmungen wie „Rico, Oskar und das Herzgebreche“ oder „Fünf Freunde, Teil 3“. Auch „Ostwind 2“ war heiß begehrt.

Ob für den Weg zur Arbeit oder zu Hause: Hörbücher wurden gerne mitgenommen. Bei Erwachsenen waren es Titel wie „Der japanische Liebhaber“ von Isabel Allende, „Um es kurz zu machen“ von Meike Winnemuth oder „Unter Tränen gelacht“ von Bettina Tietjen, aber auch Hörbücher zum Thema Achtsamkeit.

Kinder liehen neben den Dauerbrennern wie „Drei ???“ oder „Die Drei !!!“ am liebsten die Hörbücher zu Filmen wie „Dragons – die Reiter von Berg“ und die „Minions“ aus.

Bei den Wii- und PS4-Spielen blieb es beim Trend Ballsport und Tanzspiele.

Insgesamt gab es ca. 5700 neue Bücher, Hörbücher, Filme und Spiele im Jahr 2016, so dass immer etwas Neues zu entdecken war.

Regelmäßig kamen Schulklassen aus allen Schularten zum Büchereibesuch und lernten die Stadtbibliothek kennen. Schulen und Kindergärten nutzten gerne die Möglichkeit Themenkisten und Klassensätze zu bestellen. Besonders häufig wurden hier Medien zu „Jahreszeiten“, „Wald“ und „Andere Länder“ gewünscht.

Bibliotheksführungen für Gruppen von Deutschkursen, deren Kursteilnehmer die Bibliothek und ihre Angebote kennenlernen wollten, waren auch im vergangenen Jahr stark nachgefragt.

 

Viele Kunden nutzten wie im Vorjahr die Möglichkeit, Bücher aus anderen Bibliotheken über den sogenannten Leihverkehr zu bestellen.

 

Mehr als 3300 Besucher kamen zu den insgesamt 112 Veranstaltungen.

Viele Kinder nahmen am beliebten Ferienleseclub, den Kinder- und Jugendbuchwochen, bei denen Schülerinnen und Schüler zu spannenden Autorenlesungen kamen, am plattdeutschen Vorlesewettbewerb und den wöchentlichen Vorlesestunden für die ganz Kleinen teil.

Neu ist seit dem Herbst das Treffen des Schachclubs für Kinder und Jugendliche jeden Samstag in der Bibliothek.

Für Erwachsene gab es Ausstellungen, Vorträge, die Kulturnacht und Treffen der Literaturgruppe. Auch der Flohmarkt war wieder sehr gut besucht.

Der Blog mit Literaturtipps und Bibliotheksinfos unter https://stadtbibliothekhusum.wordpress.com wurde insgesamt 6781 Mal angeklickt.

 

Ein besonderes Highlight war der „Tag der Offenen Tür“ im September, an dem die Bibliothek mit einem abwechslungsreichen Programm ihren 10. Geburtstag im Nissenhaus zusammen mit vielen Gästen feierte!

Zum Jahresende wurde die langjährige Leiterin der Bibliothek verabschiedet: Frau Carstensen-Lenz ist zum 31.12.2016 in den Ruhestand gegangen.

Ihre Nachfolgerin ist seit  Januar 2017 die Diplom-Bibliothekarin Susanne Luther-Feddersen, die bereits vorher im Team der Stadtbibliothek tätig war.

 

 

 

Statistik 2015 (vom 08.02.2016)

 

 

Die Bibliothek als Treffpunkt in der Kommune, als Ort für lebenslanges Lernen und als verlässliche Bildungspartnerin – so wird die Stadtbibliothek auch in Husum gesehen. Dementsprechend war die Nachfrage nach Medien und Informationen im Jahr 2015 wieder ansehnlich. Mit rund 170.000 Besuchen war sie außerdem die meist besuchte Bildungs- und Kultureinrichtung vor Ort.

Das Medienangebot umfasste insgesamt rund 48.000 Exemplare. Davon waren 37.000 Printmedien und 11.000 Non-Book-Medien. Zu den Printmedien gehören die Sachbücher mit rund 17.000 Bänden, die Belletristik mit 7.500 Bänden, die Kinder- und Jugendliteratur mit 11.000 Bänden und 1.500 Zeitschriftenhefte und Broschüren. Die Printmedien erzielten insgesamt eine Ausleihe von rund 161.000. Davon entfielen auf die Sachbücher für Erwachsene 45.5000 Entleihungen, auf die Belletristik 43.000 Entleihungen, auf die Kinder- und Jugendliteratur 60.500 und auf die Zeitschriftenhefte 12.000 Entleihungen.

Die Ausleihe der Non-Book-Medien (Hörbücher, Filme, Software, Spiele) schlug mit rund 125.000 Verleihungen zu Buche, so dass die Gesamtzahl der Entleihungen 300.271 betrug. Bei den Ausleihen konventioneller Medien machte sich ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr bemerkbar, dafür liehen wieder mehr Nutzer digital aus. Mehr als 15.000 Downloads auf den Computer und auf mobile Endgeräte, wie z.B. E-Book-Reader, Tablet und Smartphone der Nutzer waren zu verzeichnen.

Die Zahl der angemeldeten Leser stieg um 1,5% im Vergleich zum Vorjahr. So waren es 4.717 Benutzer der Bibliothek, die mindestens einmal im Jahr etwas ausliehen. Davon liehen 547 Nutzer auch digitale Medien. 941 Personen meldeten sich neu an.

Die Favoriten bei den Sachbüchern waren die Titel zum gesunden Leben und zu Gesellschaftsthemen sowie Reiseführer. Gern geliehene Einzeltitel waren „Hybris, die überforderte Gesellschaft“ (Meinhard Miegel), „Die globale Überwachung“(Glen Greenwald) und „Lebensfragen“ (Anselm Grün). Bei den Schülern standen die Spezialthemen ihrer Facharbeiten im Vordergrund. Ein Schwerpunkt bei den Erwerbungen für die Bibliothek war das Thema „Deutsch als Fremdsprache“. Innerhalb der Belletristik waren die Romane „Altes Land“ (Dörte Hansen) und „Ein Mann namens Ove“ (Fredrik Backman) die Spitzenreiter in der Lesergunst. Und natürlich waren die Bestseller bei den Buchkäufen ebenfalls die „Bestleiher“ in der Bibliothek. Im Kinderbuchbereich waren Star Wars und „Die drei !!!“ am begehrtesten. Hier macht sich auch das „Merchandising“ bemerkbar: Was als Buch gefragt ist, erfährt ebenso eine Nachfrage als Verfilmung oder als ein gesprochenes Hörbuch.

Bei den Filmen wurden die Serien „Person of Interest“ und „Borgen“ am meisten ausgeliehen, bei den Jugendlichen die „Tribute von Panem“-Filme und bei den Kindern die Abenteuer von „Ostwind“. Die Hörbücher begeistern ebenfalls alle Altersklassen. Für die Erwachsenen zählte Joachim Meyerhoffs „Amerika“ zu den besten, für die Jugendlichen Kerstin Gier und für die Kinder wieder „Die drei !!!“. Bei den Wii-Spielen und Playstation4-Spielen waren Fußball und Tanzspiele am beliebtesten. Der Zugang an neuen Medien betrug rund 5.000 an Büchern, Heften, Spielen und CD/DVD-Scheiben, womit ein aktuelles Medienangebot garantiert ist.

Die Schulen und Kitas nahmen den angebotenen Extra-Service wieder gern in Anspruch. Bei den Wissensboxen, Themenkisten und Klassensätze waren die Themen Wikinger, Steinzeit und Planeten die Renner. 31 Schulklassen oder Gruppen von Deutschklassen der VHS kamen zu einer Führung. Gerne stellte man auch die Medienboxen mit spezieller Literatur für die „Gruppenarbeit mit Senioren“ zur Verfügung.

Eine Steigerung erfuhr nochmals der Leihverkehr mit anderen Bibliotheken. Was vor Ort nicht da war, konnte bestellt werden. Über 3.000 Bestellungen waren es, so viele wie nie und wohl als Folge der sehr guten Recherchemöglichkeiten. Umgekehrt wurden 2.077 Medien an andere Bibliotheken geschickt.

Die beiden Projekte „Lesen macht Leben leichter“ zur Alphabetisierung und die Themen „Deutsch als Fremdsprache“ waren im Jahr 2015 die Schwerpunktthemen. In der Bibliothek wurde ein Film zur Alphabetisierungskampagne gedreht.

Ein Schritt in Richtung Bibliotheksgesetz wurde mit der Regionalkonferenz  gemacht. In der Bibliothek diskutierte die Ministerin für Justiz, Kultur und Europa, Anke Spoorendonk, mit der Fachöffentlichkeit über die Bedeutung von Bibliotheken.

Bei den 128 Veranstaltungen und Aktionen unterschiedlichster Art zählte man mehr Teilnehmer als im Vorjahr. Rund 3.500  Gäste kamen zu den Vorlesenachmittagen, Autorenbegegnungen und Literaturgruppenabenden, Ferienleseclub oder Ausstellungen. 5.900 Mal klickten die Benutzer den Blog mit Literaturtipps und Bibliotheksinfos an, der unter der Adresse https://stadtbibliothekhusum.wordpress.com zu finden ist.

Zum zweiten Mal stellte sich die Einrichtung einem deutschlandweiten Leistungsvergleich der Bibliotheken und wurde wie im Vorjahr in allen vier Zieldimensionen (Angebote, Nutzung, Effizienz und Entwicklung) ausgezeichnet.

Neu ist seit Dezember das W-Lan-Angebot, das von jedermann kostenlos genutzt werden kann. Ein weiterer Pluspunkt für den physikalischen und materiellen Ort „Treffpunkt Stadtbibliothek“!

 

 

 

Husumer Nachrichten, 13.02.2015:

 

 

Digitales Lesen auf dem Vormarsch

 

Stadtbibliothek registrierte im vergangenen Jahr mehr als 13 000 Downloads / Insgesamt wurden 170 000 Druckerzeugnisse ausgeliehen

 

Husum 180 000 Besucher – auch im vergangenen Jahr war die Nachfrage groß, die Stadtbibliothek in der Herzog-Adolf-Straße 25 wie gewohnt stark frequentiert. „Das Bücherei-Team freut sich, das die Husumer und anderen Nordfriesen, die zu uns kommen, überdurchschnittlich lese- und ausleihfreudig sind“, lässt Bücherei-Leiterin Auguste Carstensen-Lenz wissen und zählt einige Eckpunkte der Bilanz für 2014 auf. „Erstmals haben wir uns einem deutschlandweiten Leistungsvergleich gestellt und wurden auf Anhieb in allen vier Anforderungsprofilen – Angebote, Nutzung, Effizienz und Entwicklung – ausgezeichnet.“

Das Medienangebot umfasste insgesamt rund 49 000 Exemplare. Davon kamen etwa 38 000 aus dem Printbereich, ungefähr 11 000 waren sogenannte Non-Book-Medien. Zu den Printmedien gehörten die Sachbücher mit rund 17 000, die Belletristik mit 8 000 und die Kinder- und Jugendliteratur mit 11 500 Bänden, außerdem 1500 Zeitschriftenhefte und Broschüren. Was diese Sparte angeht, so standen hier unter dem Strich 170 000 Ausleihen zu Buche. Davon entfielen auf die Sachbücher für Erwachsene 48 000, auf die Belletristik 45 000, auf die Kinder- und Jugendliteratur 64 000 und auf die Zeitschriftenhefte 13 000 Entleihungen. Bei den klassischen Medien ging die Nachfrage leicht zurück, dafür konnte die Einrichtung auf digitaler Ebene auch im vierten Jahr noch einmal kräftig zulegen: Mehr als 13 000 Downloads auf den E-Book-Reader, das iPad oder das Smartphone wurden gezählt.

Bei den Sachbüchern waren die Themenbereiche Gesundheit, Technik, Reisen und Geschichte sehr gefragt. So gehörten „Ein deutscher Wandersommer“ (Andreas Kieling) und „Glücksmedizin“ (Werner Bartens) zu den am häufigsten ausgeliehenen Sachtiteln. Wie in zahlreichen Fernsehsendungen waren 2014 der Beginn des Ersten Weltkrieges vor dann 100 Jahren und die Zeit Napoleons auch in Büchern präsent, zum Beispiel mit „Die Schlafwandler“ (Christopher Clark) oder „1812“ (Adam Zamoyski). Die gefragtesten Schüler-Spezialthemen waren Cybermobbing, Drogenmissbrauch und Ess-Störungen. Passend dazu präsentierte die Stadtbibliothek gemeinsam mit anderen Institutionen eine Ausstellung zum Thema „Nobody is perfect“.

Innerhalb der Belletristik lag ein Schwerpunkt auf historischen Aspekten – dabei waren die Bücher „Winter der Welt“ und „Kinder der Freiheit“ von Ken Follett öfter mal vergriffen. Sehr gefragt war auch die Familienbiografie „Der Hase mit den Bernsteinaugen“. Als Selbstgänger entpuppten sich die Krimis von Nele Neuhaus und Tana French.

Bei den Kinderbüchern erfreuten sich die Comic-Romane großer Beliebtheit. Nach „Gregs Tagebuch“ erschienen gleich mehrere ähnliche Reihen: Richtig gut fanden die Jungs „Rick“ (Antje Szillat) mit den Zeichnungen von Kim Schmidt, außerdem „Super-Nick“ (Lincoln Peirce) und die „Tom Gates“-Reihe (Liz Pichon). Mit „Mein Lotta-Leben“ schrieb sich Alice Pantermüller, die zu einer Lesung in die Bücherei gekommen war, auch in die Herzen der Mädchen. Im Bereich der Kinder-Sachbücher mochte der Nachwuchs die „Baff“-Serie von Volker Präkelt am liebsten. In der „Jubi“ (Jugendbibliothek) wurde die Literatur zu Themen wie Action, Time Travel und Real Life neu präsentiert. Die Serien zu „Top Secret“ (Robert Muchamore) und „Plötzlich Fee“ (Julie Kagawa) zählten zu den Lieblingsbüchern.

Facettenreich ist das Angebot an audiovisuellen und elektronischen Medien. Die Filme, Lern-Software, Musik-CDs, Spiele und Hörbücher wurden rund 130 000 Mal ausgeliehen. Spitzenreiter bei den Wii-Spielen waren die Abenteuer aus der „Super Mario“-Familie. Wie die Bücher-Bestseller waren auch die Hörbücher mit den Stimmen bekannter Schauspieler wie etwa Jan Josef Liefers und Mathias Brandt sehr beliebt. Die Literatur-Verfilmung „Die Bücherdiebin“ und die Serie „Der Tatortreiniger“ zählten zu den beliebtesten Filmen für Erwachsene. Die Kinderfilme „Pinguine aus Madagascar“ und zum Thema „Drachenzähmen“ waren nach den Kino-Erfolgen ebenfalls begehrt.

Die Bildungseinrichtungen der Stadt und des Umlandes nahmen die Bibliothek wieder kräftig in Anspruch. 22 Schulklassen kamen 2014 zu einer Klassenführung. Ausgeliehen wurden Wissens-Boxen, Klassensätze und Themen-Kisten, zum Teil von der Büchereizentrale geliefert. Wie auch schon im Vorjahr wurden auch die Seniorenhilfe-Einrichtungen mit spezieller Literatur für die „Gruppenarbeit mit Senioren“ versorgt.

Bei den 133 Veranstaltungen und Aktionen unterschiedlichster Art zählte man rund 3000 Teilnehmer. Die Ausstellungen, Vorlese-Nachmittage, Autorenlesungen, Literaturgruppen-Treffen und der FerienLeseClub machten die Einrichtung auch zu einem kulturellen Zentrum. Genau 3800 Mal angeklickt wurde der unter der Adresse www.stadtbibliothek-husum.de verlinkte Blog mit Literaturtipps und Bibliotheks-Infos. Neu ist eine App für Android-Geräte, mit der der Bibliotheks-Katalog auch unterwegs einsehbar ist. hn

 

 

 

Husumer Nachrichten, 27.02.2014:

 

 

Jedes Jahr ein neuer Ausleih-Rekord

 

Die Stadtbibliothek zieht Bilanz für 2013: Stolze 320.000 Mal wurden Bücher, Zeitschriften oder neue Medien an Interessenten ausgegeben

 

Husum Häufiger als sonst war die Stadtbibliothek im vergangenen Jahr Gegenstand der öffentlichen Diskussion – in der Hauptsache allerdings wegen der Veränderung in der Verwaltungsstruktur, denn 2013 wurde die Bücherei in die Obhut der Stadt Husum übergeben. Unabhängig davon aber war die Nachfrage nach den Leistungen der Bibliothek wieder groß und die Medienstätte mit mehr als 180.000 Besuchen wie in der Vergangenheit gewohnt stark frequentiert.

Das Medienangebot umfasste 2013 insgesamt 48.000 Medien, aufgeteilt in 37.000 Printmedien und 11.000 sogenannten Non-Book-Medien. Zu den Printmedien gehören die Sachbücher mit 17.000 Bänden, die Belletristik mit 8000 Bänden, die Kinder- und Jugendliteratur mit 10.500 Bänden sowie 1500 Zeitschriftenhefte und Broschüren.

Die Printmedien erzielten insgesamt 177.500 Ausleihen. Davon entfielen auf die Sachbücher für Erwachsene 47.500, auf die Belletristik 48.000, auf die Kinder- und Jugendliteratur 70.000 und auf die Zeitschriftenhefte 12.000 Entleihungen. Die „Bestleiher“ bei den Sachbüchern waren „Der Küstenatlas“ von Dirk Meier und „Das Buch zu E-Books“ von Florian Rudt. Gewachsenes Interesse erfuhren die Medien an ihren neuen Standorten „Lernhilfen“ und „Bauen und Wohnen“.

Bei der Belletristik waren „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ von Jonas Jonasson, „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes und die Berlin-Krimis von Volker Kutscher Spitzenreiter. Selbstgänger waren natürlich auch wieder die Spitzentitel der aktuellen Bestsellerlisten wie „1913“ von Florian Illies und „Das große Los“ von Meike Winnemuth.

Im Kinderbuchbereich favorisierten die Jungen die Superhelden aus „Batman“ und „Star Wars“, die Mädchen hingegen begeisterten sich mehr für „Wilde Küken“ von Thomas Schmid, dessen Bücher in den Kinder- und Jugendbuchwochen großen Anklang fanden. Im Kinder-Sachbuchbereich mochten beide Geschlechter die Bücher der Reihe „Memo – Wissen entdecken“ am liebsten.

In der „Jubi“ – der speziellen Jugendabteilung – zählten neben Fan-Büchern auch ernsthafte Gegenwartsthemen zur Lieblingsliteratur, etwa „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green.

Sehr vielfältig ist das Bücherei-Angebot an audiovisuellen und elektronischen Medien. Die Filme, Musik-CDs, Spiele und Hörbücher wurden 130.000 Mal ausgeliehen. Spitzenreiter waren die Hörbücher der Serie „Die drei ???“, deren Sprecher generationenübergreifend geliebt werden. Jugendliche fanden den Streifen „Rubinrot“ am besten, Erwachsene und Jugendliche gleichermaßen den Film „Der Hobbit“. Neu im Angebot waren Wii-Spiele, die auf Anhieb sehr begehrt waren.

Die „Onleihe zwischen den Meeren“ nahm im dritten Jahr nach ihrer Einführung noch einmal richtig Fahrt auf. Knapp 10.000 Downloads auf E-Book-Reader, iPad oder Smartphone konnten im vergangenen Jahr verbucht werden.

Damit stieg die Zahl der Gesamtausleihe wieder einmal an, und zwar um fünf Prozent auf 320.503 Entleihungen (im Vorjahr waren es 304.175). Die Stadtbücherei ist so ihrem Ruf, jedes Jahr einen neuen Rekord vermelden zu können, wieder einmal treu geblieben. Die Zahl der aktiven Entleiher, die mindestens einmal im Jahr ein Medium entliehen haben, blieb mit 4650 jedoch konstant.

Auch die Bildungseinrichtungen der Stadt und des Umlandes nahmen die Bibliothek wieder kräftig in Anspruch. Ausgeliehen wurden 115 Wissensboxen, Klassensätze und Themenkisten, die zum Teil von der Büchereizentrale geliefert wurden. Erstmals wurden auch die Seniorenhilfe-Einrichtungen mit spezieller Literatur für ihre Gruppenarbeit versorgt. Aus anderen Bibliotheken wurde 2741 Medien im Leihverkehr bestellt und im Gegenzug 1911 Medien an andere Bibliotheken geschickt.

Bei den insgesamt 130 Veranstaltungen und Aktionen unterschiedlichster Art wurden mehr als 4000 Teilnehmer gezählt. Vorlesenachmittage, Ausstellungen, Autorenlesungen und eine neue Literaturgruppe machten die Stadtbibliothek auch zu einem kulturellen Zentrum. Mit Hilfe des Fördervereins konnte auch der beliebte Ferienleseclub wieder stattfinden. Gerne in Anspruch genommen wurden die erstmals angebotenen Onleihe-Sprechstunden. Neu hinzugekommen sind 2013 auch der Facebook-Auftritt sowie der Blog mit Literaturtipps und Bibliotheksinfos, die auf der Internetseite www.stadtbibliothek-husum.de verlinkt sind. hn

 

 

 

Husumer Nachrichten, 11.02.2013:

 

 

Bücherei schreibt Erfolgsgeschichte fort

 

Trotz reduzierter Öffnungszeiten registrierte die Stadtbibliothek im vergangenen Jahr wieder rund 300 000 Ausleihen

 

Husum Mit den unterschiedlichsten Ansprüchen und Interessen kamen die Kunden 2012 in die Stadtbibliothek. Dort, in der Herzog-Adolf-Straße 25, wurden alle Kräfte gebündelt, um trotz der reduzierten Öffnungszeiten in den Sommerferien der Nachfrage gerecht zu werden. So blieb das Ausleihergebnis mit 304175 Medien fast unverändert auf dem hohen Stand des Vorjahres.

Natürlich nahmen im vielfältigen Medien- und Informationsangebot der Einrichtung die Printerzeugnisse den quantitativ größeren Platz ein: 17901 Sachbücher und 8418 Bände an Belletristik für Erwachsene standen bereit, davon waren 1142 Exemplare fremdsprachig. Aus der Printliteratur für Kinder und Jugendliche und den 1350 Zeitschriftenheften ergab sich eine Summe von 38709 Exemplaren. Diese gedruckten Medien machten 182563 Entleihungen aus. Die darin enthaltene Zahl an Kinder- und Jugendliteratur belief sich auf 11040 Bücher, die 70501 mal auf Nachfrage stießen. Im Vorjahr waren es 4000 Bücher mehr, die von Kindern ausgeliehen wurden. Das Minus von zehn Prozent an dieser Stelle ist das Ergebnis personeller Engpässe. Auch der beliebte FerienLeseClub konnte deshalb im vergangenen Jahr nicht stattfinden. Zeitschriftenhefte und Broschüren wurden 11421 mal ausgeliehen.

Die im Jahr zuvor installierte Onleihe zwischen den Meeren verzeichnete 4188 digitale Downloads. Da viele Leser erst einmal das virtuelle Angebot prüfen wollten, wurden drei E-Book-Reader angeschafft, die ebenfalls ausleihbar sind. Die „Bestleiher“ bei den Sachbüchern waren „Digitale Demenz“ von Manfred Spitzer und andere Titel zur Mediengesellschaft. Gefragt waren auch die Bücher zur Sozialstaats-Debatte mit „Neukölln ist überall“ von Heinz Buschkowsky und zur Energiewende mit „Photovoltaik“ von Peter Seltmann.

Bewährt hat sich der Bestseller-Service mit 1450 Entleihungen. Wöchentlich werden die Spitzentitel der Spiegel-Bestsellerliste als Mehrfachexemplare eingekauft und für zwei Euro Extra-Entgelt ausgeliehen. Spitzenreiter in der Belletristik war der Titel „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“, in der Sparte „Sachbuch“ der Titel „Spielball Erde“ von Claus Kleber. In der Kinderabteilung wurden Abenteuer-Serien wie „Die Schatzjäger“ von Fabian Lenk oder „Die 39 Zeichen“ (nach einer Idee von Rick Riordan) am meisten geschätzt.

Einen guten Start hatte die neue „Jubi“ – eine gemütliche Abteilung speziell für Jugendliche. Deren Favoriten waren neben den Ratgebern rund ums Erwachsenwerden auch die Fanbücher zu Stars und Filmproduktionen. Ebenfalls reißenden Absatz fanden die Bücher von Jenny Mai Nuyen, nachdem die Autorin ihre Leser mit ihrem persönlichen Auftritt in den Jugendbuchwochen begeistert hatte.

Das Angebot an Hörbüchern, Filmen, Lernsoftware, Musik-CDs und Spielen umfasste 9546 Medieneinheiten. Die Ausleihzahl von 117421 blieb erstmals auf dem Stand vom Vorjahr. Spitzenreiter bei den Hörbüchern war „Katzentisch“, bei den Kinder-Hörbüchern waren die „Warrior Cats“ am beliebtesten. Die Filmkomödien „Ziemlich beste Freunde“ und „Best exotic Marigold Hotel“ wurden am meisten von den Erwachsenen ausgeliehen. Jugendliche griffen am häufigsten zur Literatur-Verfilmung „Die Tribute von Panem“. Kinder liehen am liebsten die Anime-Filme wie „Arrietty“ aus. „Der Grüffelo“ entpuppte sich als das beliebteste Brettspiel bei den Kindern, bei den Jugendlichen waren es die Lego-PC-Spiele.

Auch von den Bildungseinrichtungen der Stadt und den Schulen im Umland wurde die Stadtbibliothek wieder stark in Anspruch genommen. Bestellt wurden insgesamt 87 Wissensboxen, Themenkisten und Klassensätze. 6088 Medieneinheiten kamen neu ins Haus. Darunter waren auch die Geschenke und Bestellungen, die für den Broschüren-Service bearbeitet werden mussten.

Im vergangenen Jahr zählte die Stadtbibliothek 4673 eingetragene Kunden, die mindestens einmal ein Medium ausliehen. Doch wesentlich mehr Menschen nahmen die Bibliothek in Anspruch, da der Besuch der Einrichtung und die Nutzung innerhalb der Räumlichkeiten kostenlos sind. So ist die Bücherei unabhängig von den Ausleihzahlen ein Anziehungspunkt auch für Kultur-Interessierte. Zu den insgesamt 130 Veranstaltungen unterschiedlichster Art kamen mehr als 4000 Teilnehmer.

Höhepunkte waren die Kulturnacht mit Manfred Degen, das deutsch-skandinavische „litteraturfest“ mit den Autorinnen Leena Lander und Majgull Axelsson und die Kinder- und Jugendbuchwochen. Bekannte und neue Autoren machten Lust aufs Lesen. Der Offene Kanal war zu Gast und sendete eine Stunde lang aus der Stadtbibliothek. Bewährt haben sich auch die Lesungen in Kooperation mit anderen Kulturträgern. hn

 

 

 

Husumer Nachrichten, 27.02.2012:

 

Hier zu Hause

 

Gute Aussichten

 

Die Zahlen der Husumer Stadtbücherei sind eine sichere Bank: Jedes Jahr vermag die Statistik neue Zuwächse zu vermelden. Sicherlich auch eine Belohnung dafür, dass die Verantwortlichen stets aufgepasst haben, dass keine Trends verschlafen werden und die Bibliothek längst auch multimedial gut aufgestellt ist. Da verwundert es nicht, dass die höchsten Ausleih-Zuwächse bei den audiovisuellen und elektronischen Medien verzeichnet werden konnten – so ist sie halt, die schöne neue digitale Welt. Dass diese aber dennoch Platz lässt für Althergebrachtes, zeigen die Zahlen im Bereich der Kinder- und Jugendbücher, wo drei Mal mehr Belletristik als Sachbücher ausgeliehen wurden. Der Nachwuchs sitzt also nicht nur vor dem Computer oder schlägt Informationen nach, sondern liest – zur Unterhaltung. Und das sind gute Aussichten für das gedruckte Wort: Denn wer in jungen Jahren gern Bücher zur Hand nahm, wird auch später nicht darauf verzichten wollen. Stefan Petersen

 

 

Kultur-Zentrum mit Rekordergebnis

 

Stadtbücherei konnte auch im vergangenen Jahr wieder bei den Ausleihzahlen zulegen / Bestand um fast 6000 Medien aufgestockt

 

Husum Die Stadtbibliothek ist nach wie vor ein Anziehungspunkt für alle Bevölkerungsschichten und Altersklassen – das belegt die Bücherei-Statistik für 2011. Und auch diese konnte wie schon die Statistiken in den Jahren zuvor ein Rekordergebnis vermelden: Husumer und Nordfriesen liehen im vergangenen Jahr 306034 Mal ein Buch, eine Zeitschrift oder ein sonstiges Medium aus – fünf Prozent mehr als 2010.

Dabei überwiegen innerhalb des breitgefächerten Angebotes immer noch die Printmedien: 17807 Sachbücher und 8391 Bände Belletristik für Erwachsene – einschließlich fremdsprachiger Literatur – sowie 10696 Kinder- und Jugendbücher umfasst der Bestand der Bibliothek. Zusammen mit den Zeitschriften gibt es damit eine Palette von 38244 Bänden, aus der 187352 Mal ausgeliehen wurde, was ein Plus von drei Prozent bedeutet. 50184 Entleihungen entfielen dabei auf Sachbücher und 51823 auf Belletristik. Bei den Kinder- und Jugendbüchern dagegen betrug der Anteil der Belletristik 56746 Ausleihen gegenüber 17454 bei den Sachbüchern. Zeitschriften und Broschüren wurden 11145 Mal entliehen.

Berufs- und Karriereplanung, Burnout, digitale Fotobearbeitung, Abiturwissen Biologie und Zeitgeschichtliches zum Mauerbau waren die am stärksten nachgefragten Themen bei den Sachbüchern. Die höchsten Ausleihzahlen erreichten die Einzeltitel „Geschichte der Landschaft im Mittelalter“ von Hansjörg Küster, „Literarische Reisen zwischen Nord- und Ostsee“ von Frank Trende und „Leichter lernen mit dem inneren Schweinehund“ von Marco von Münchhausen.

Bei den Romanen sorgten Uwe Timm mit „Freitisch“ und „Die Stadt der Engel“ von Christa Wolf für die größten Einzelnachfragen. Joachim Gaucks Erinnerungen „Winter im Sommer – Frühling im Herbst“ und Miriam Meckels „Briefe an mein Leben“ waren die am meisten gewünschten Biografien. Der Bestseller-Service, der seit April vergangenen Jahres die meistgekauften Sachbücher und Romane in Mehrfachexemplaren anbietet, konnte auf Anhieb 900 Entleihungen verzeichnen.

Das Angebot an Hörbüchern, Filmen, Lern-Software, Spielen und Musik-CDs umfasst derzeit 9473 Exemplare. Diese audiovisuellen und elektronischen Medien wurden 118682 Mal nachgefragt und erreichten ein Plus von stolzen neun Prozent. Spitzenreiter bei den Hörbüchern war „Die Kinder der Meerjungfrau“ von Konrad Hansen. Bei den Filmen lag „Die Nordsee von oben“ vorn, bei der PC-Software „Quick-Steuer 2010“ und bei den Spielen „Die Olchis werden Fußballfreunde“.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 5948 neue Exemplare aller Arten von Medien in den Bestand der Stadtbücherei eingereiht. Darin sind auch Zeitschriftenhefte, geschenkte Bücher und Broschüren enthalten. An Schulen, Kindergärten und Jugendhilfe-Einrichtungen wurden 91 Wissensboxen, Klassensätze und Themenkisten ausgeliehen.

Bei den Kinderbüchern war der fünfte Band von „Gregs Tagebuch“ der Renner, ebenso die Verfilmungen der ersten beiden Bände. Der Einzeltitel „Willkommen in der Bücherei“ – eine Einführung für junge Bibliotheksbenutzer – war das am meisten ausgeliehene Kindersachbuch. Auch die „Star Wars“-Bücher für Kinder blieben nie lange im Regal. Die Jugendlichen griffen am häufigsten zu „Beastly“, zu dem 2011 auch ein Kinofilm gezeigt wurde. Durch weitere Literaturverfilmungen – wie etwa „Ich bin Nummer vier“ stieg auch die Nachfrage nach den gedruckten Originalen.

4847 eingetragene Kunden der Bücherei entliehen mindestens einmal ein Medium im vergangenen Jahr – ebenfalls eine Steigerung um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 1109 Kunden waren dabei jünger als zwölf Jahre.

Auch die Zahl der Zugriffe auf die Internet-Homepage der Bibliothek sind gestiegen. Fast 32000 Mal klickten die Kunden von zu Hause aus auf die Adresse www.stadtbibliothek-husum.de, um sich über das Sortiment zu informieren, Ausleihen zu verlängern oder bestimmte Medien vorzumerken.

Das vielfältige Zusatzangebot, wie etwa Vorlese-Nachmittage, Ausstellungen und Autorenlesungen, machte die Bibliothek auch zu einem kulturellen Zentrum in der Storm-Stadt; mehr als 4000 Teilnehmer wurden bei den unterschiedlichsten Aktionen gezählt. Die Höhepunkte waren die Kulturnacht, das deutsch-skandinavische Literaturfest mit Hakan Nesser und Julia Franck sowie die Kinder- und Jugendbuchwochen mit namhaften Jugendbuchautoren.

Das „Munzinger-Archiv“ – ein Onlinedienst mit Lexika und Fachdatenbanken für die Bibliotheksbenutzer – wurde gut genutzt. Neu seit September ist auch die „Onleihe zwischen den Meeren“, mit der die Husumer Bibliothek zusammen mit weiteren acht Einrichtungen in Schleswig-Holstein die Ausleihe von virtuellen Medien ermöglicht. Rund 700 Mal luden sich die Husumer E-Medien auf ihren Computer oder den E-Book-Reader.

Auf all diesen Lorbeeren ruht sich die Stadtbibliothek allerdings nicht aus: Neue Abteilungen mit Schüler-Lernhilfen und eine neue Jugendbibliothek mit einem speziellen Angebot sind in Arbeit und werden das Spektrum ergänzen – und sicherlich auch dafür sorgen, dass die Statistik 2012 neue Rekorde vermelden kann. hn